Die Größe des Klangkörpers war zwischenzeitlich auf 28 Aktive angewachsen. So konnte der Verein im Jahr 1965 im Bewusstsein einer geglückten Aufbauleistung sein 110-jähriges Jubiläum, verbunden mit einem Gruppenkonzert feiern. Gleichzeitig wurde die dritte neue Uniform eingeweiht.
Zum Jahresende 1966 legte Alois Gomeringer das Amt als 1. Vorsitzender nieder. Als Nachfolger wurde Heinz Vögele gewählt.
1969 beteiligte man sich beim Wertungsspiel in Konstanz in der Mittelstufe und erreichte einen 1. Rang. Bei der Marschmusikbewertung war der Musikverein Gruppenbester und erhielt einen 1. Rang mit Auszeichnung. Im gleichen Jahr wurde das Bezirksfest des Hegau-Musikverbandes in Heinstetten gefeiert. Hierbei gastierte die Musikkapelle aus Istein.


Ein Wechsel in der Vorstandschaft ergab sich 1972 durch den Rücktritt von Heinz Vögele. Das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm Hans Buhl.

Durch die Kreisreform im Jahr 1974 erfolgte der Übertritt aus dem Hegau-Musikverband in den Kreisverband Zollernalb zum 1.1.1975. Auch im neuen Verband bewies der Verein gleich sein Können. Beim Wertungsspiel im Juni 1975 in Hettingen erreichte man einen 1. Rang mit Auszeichnung in der Mittelstufe.
Ein weiterer Wechsel in der Vorstandschaft erfolgte 1976. Hans Buhl gab sein Amt als 1. Vorsitzender an Georg Löckel ab. Zwischenzeitlich konnte der Musikverein in der neu erbauten Mehrzweckhalle einen Proberaum beziehen.
Am 30.09.1977 war der Fassanstich und Auftakt zum ersten dreitägigen Weinlaubenfest des MV Heinstetten, das bis heute fester Bestandteil des Jahresprogrammes ist.
Die Aktiven nahmen im Juni 1978 am Wertungsspiel in Owingen teil und erreichten in der Mittelstufe einen 1. Rang mit Auszeichnung. Aus beruflichen Gründen stellte Vorstand Georg Löckel sein Amt zur Verfügung, und so wechselte im März 1979 Edmund Quarleiter vom Schriftführer zum 1. Vorsitzenden.

 

Dem neuen Vorstand war es vorbehalten, das 125jährige Jubiläum zu organisieren. Höhepunkt des Festes vom 05.-08.Juni 1980 war die Verleihung der Pro Musica- Plakette durch den damaligen Landrat Dr. Lazi. Der stellvertretende Vorsitzende des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg, Hermann Bäckert überreichte die Landesehrenmedaille in Gold an den Verein.
Nach fast 24jähriger Dirigententätigkeit übergibt Robert Raiber im Januar 1982 den Stab an seinen Stellvertreter Gabriel Braun. Er stellt sich aber weiterhin dem Verein zur Verfügung und übernimmt die Jugendausbildung.
Unter Gabriel Braun nahm die Kapelle 1983 beim Wertungsspiel in Schörzingen teil und erreichte in der Mittelstufe einen 1. Rang mit Auszeichnung. Ein Highlight im selben Jahr, war ein dreitägiger Ausflug in das geteilte Berlin.

Das 130jährige Jubiläum wurde zusammen mit dem ersten Stadtmusikfest der Stadt Meßstetten vier Tage lang vom 19.-22.Juli 1985 gefeiert.
Nachdem sich Dirigent Gabriel Braun beruflich nach Amerika orientierte, übernahm im Mai 1987 sein Stellvertreter Gerd Malzahn den Taktstock. Bei der Generalversammlung im März 1988 stellte er jedoch sein Amt wieder zur Verfügung. Mit Markus Beck aus Stetten a.k.M. Konnte ein junger, ausgebildeter und musikalisch versierter Dirigent verpflichtet werden.

Im Mai 1989 wurde im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Meßstetten und Luynes in Frankreich erstmals die Musikkapelle aus Savigne-sur-Lathan besucht. Bereits ein Jahr zuvor übernahm man die Beherbergung der Musikerkollegen aus Frankreich. Die freundschaftlichen Beziehungen wurden über fast 20 Jahre intensiv gepflegt. Der letzte Besuch erfolgte im Jahr 1997.